Azubis sprechen Klartext: Was digitale Tools in der Ausbildung wirklich leisten

Was Azubis über digitale Tools in der Ausbildung wirklich denken – und was sie ihrem Ausbilder nie direkt ins Gesicht sagen würden

Webinar: Azubis sprechen Klartext
📅 On-Demand-Webinar (jederzeit abrufbar)

Ein Azubi macht einen guten Eindruck, das letzte Feedbackgespräch verlief unauffällig – und dann verschwindet er plötzlich ohne Vorwarnung und schickt am nächsten Tag die Kündigung per Mail. Genau dieses Szenario steht am Anfang des Webinars und stellt die entscheidende Frage: Was passiert eigentlich zwischen dem ersten motivierten Ausbildungstag und dem Moment, in dem jemand innerlich schon gekündigt hat? Über 6.000 ehemalige Azubis wurden für dieses Webinar mit einer Frage konfrontiert, die selten gestellt wird: Was würdest du deinem HR-Leiter oder Ausbilder nie direkt sagen? Die Antworten sind ungeschönt, teils unbequem – und liefern genau die Perspektive, die in klassischen Feedbackgesprächen meist verloren geht.

Ergänzend dazu wird gezeigt, wie sich digitale Ausbildungstools aus Sicht der Azubis selbst anfühlen – nicht als administrative Effizienzsteigerung für HR, sondern als Frage von Orientierung, Transparenz und Eigenverantwortung im Alltag. Live werden außerdem aktuelle NPS-Daten zur Nutzerzufriedenheit ausgewertet und ein reaktiviertes Gütesiegel vorgestellt, mit dem Ausbildungsbetriebe ihre Qualität nach außen sichtbar machen können – verdient statt gekauft.

Das erwartet Sie in dieser Aufzeichnung:

📍 Teil 1 – Ausgangslage: Warum Software-Einführungen so oft scheitern.
Warum reines Einkaufen nicht reicht, und warum ausgerechnet Azubis bei einer Kommunikations-App die Gruppe mit der geringsten Nutzung waren – obwohl sie als „Digital Natives“ galten.

🚀 Teil 2 – Digitalisierung aus Azubi-Sicht: Echter Mehrwert statt reiner Effizienz.
Warum Orientierung, Transparenz und Eigenverantwortung die drei entscheidenden Mehrwerte digitaler Tools aus Azubi-Perspektive sind – live in der App gezeigt.

📊 Teil 3 – NPS & Gütesiegel: Was Azubis über digitale Ausbildungstools sagen.
Ehrliches Feedback aus echten NPS-Daten, was daraus konkret umgesetzt wird – und das reaktivierte Talent2Go-Gütesiegel für Ausbildungsbetriebe.

✅ Live Q&A: Luca Marie Müller, Corven Krenke und Mike Joszko beantworten Fragen direkt aus der Praxis.

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Das nehmen Sie aus diesem Webinar mit

➡️ 83% würden ihren Ausbildungsberuf wieder wählen – aber 26,6% nicht ihren Ausbildungsbetrieb. Diese Diskrepanz zeigt: Unzufriedenheit richtet sich seltener gegen den Beruf selbst, sondern gegen die Erfahrung im konkreten Unternehmen. In klassischen Feedbackgesprächen sagen die meisten trotzdem „passt schon“. Die ehrlichen Kommentare fallen eher im privaten Umfeld.

➡️ Über 50% der befragten Azubis berichten von psychischer Belastung – der mit 36% häufigste Grund, über einen Abbruch nachzudenken. Digitalisierung, Geld oder Arbeitszeiten folgen erst danach. Diese Zahl überraschte selbst die Speaker im Webinar in ihrer Deutlichkeit.

➡️ 35% der belasteten Azubis sprechen mentale Belastung nicht an – aus Angst vor Nachteilen. Schlechtere Bewertungen, weniger Sympathie vom Ausbilder oder schlechtere Zukunftschancen als Führungskraft sind typische Befürchtungen. Nach dem DGB-Jugendausbildungsreport hat außerdem fast jeder zweite belastete Azubi niemanden, mit dem er wirklich darüber sprechen kann.

➡️ Ein Prozess kann auf dem Papier perfekt funktionieren und trotzdem beim Azubi ganz anders ankommen. Ein Beispiel aus dem Webinar: Ein Azubi übernahm bereits nach zwei Wochen Einarbeitung eigenständig die Spätschicht. Aus Unternehmenssicht ein Erfolg, aus Sicht des Azubis eine dauerhafte Überforderung, die ein Jahr später zur Kündigung führte.

➡️ Digitale Ausbildungstools sind aus Azubi-Sicht keine Effizienzfrage, sondern eine Frage von drei Dingen: Orientierung (weiß ich, was als Nächstes kommt?), Transparenz (weiß ich, woran ich bin?) und Eigenverantwortung (kann ich meine Ausbildung aktiv mitgestalten?). Diese drei Werte wurden live aus der Azubi-Perspektive in der App gezeigt, vom Communication Hub über den Ausbildungsplan bis zur Prüfungssimulation.

➡️ Die richtige Botschaft lautet nicht „Wir haben eine digitale Ausbildungsplattform“, sondern „Du weißt jederzeit, was ansteht.“ Digitalisierung wird für junge Menschen erst dann zum Argument im Wettbewerb um Nachwuchs, wenn sie als konkretes Erlebnis kommuniziert wird, nicht als abstraktes Feature.

➡️ Auch bei den eigenen NPS-Daten wird nichts beschönigt. Konkretes Azubi-Feedback zur App – etwa zu häufigen Passwort-Abfragen, Wunsch nach Monatsberichten statt Wochenberichten oder mehr Formatierungsmöglichkeiten im Berichtsheft – fließt direkt in eine komplette Neuentwicklung der App ein, die in den kommenden drei bis sechs Monaten erscheinen soll.

➡️ Das reaktivierte Talent2Go-Gütesiegel funktioniert in zwei Stufen: „Digitaler Vorreiter“ und „Top-Unterstützung für echte Betreuung“. Beide Siegel werden nicht verkauft, sondern müssen erarbeitet werden. Als Gegenentwurf zu käuflichen Gütesiegeln, die am Markt weit verbreitet sind, aber wenig über echte Ausbildungsqualität aussagen.

➡️ „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ ist keine Ausrede. Nur weil bestimmte Erfahrungen früher als normal galten, heißt das nicht, dass sie richtig waren. Fehlende Wertschätzung, Angst vor Fragen oder Anschreien waren auch damals schon falsch – nur wurde seltener darüber gesprochen.

Luca Marie Müller

„Wir sollten uns nicht fragen: Ist der Azubi besser als der Ausbilder? Sondern: Ist der Azubi besser, als er gestern war?“

Luca Marie Müller – Brand Ambassador @ Talent2Go GmbH

Corven Krenke

„Digitalisierung ist nicht automatisch wertvoll, nur weil ein Prozess digital abgebildet wird. Entscheidend ist, was bei der Person ankommt, die das Tool täglich nutzt.“

Corven Krenke – Account Executive @ Talent2Go GmbH

Webinar-Zusammenfassung: Was Azubis wirklich denken – und warum sie es selten direkt sagen

Zwei subjektive Wahrnehmungen statt einer Wahrheit

Auf der Prozessebene kann alles korrekt ablaufen: Ausbildungsplan erstellt, Feedbackgespräche terminiert, Verantwortung übertragen. Doch wie dieser Prozess beim Azubi tatsächlich ankommt, ist eine ganz andere Frage. Die Umfrage unter 6.000 ehemaligen Azubis macht sichtbar, wie groß die Lücke zwischen beiden Perspektiven sein kann – und warum sie sich nur durch echten Dialog schließen lässt.

Digitalisierung als Erlebnis, nicht als Feature

Aus Sicht eines Ausbildungsbetriebs bedeutet Digitalisierung oft: standardisierte Prozesse, zentrale Datenhaltung, Zeitersparnis. Aus Sicht eines Azubis zählt etwas anderes: Verstehe ich meine Ausbildung besser? Kann ich selbstständiger arbeiten? Finde ich Informationen, ohne nachfragen zu müssen? Genau dieser Perspektivwechsel entscheidet, ob ein digitales Tool tatsächlich Wirkung entfaltet oder nur ein weiterer administrativer Prozess bleibt.

Ehrliches Feedback als Grundlage für echte Verbesserung

Kritisches Feedback zur eigenen App wird im Webinar genauso offen gezeigt wie positive Rückmeldungen – vom Wunsch nach weniger häufigen Passwort-Abfragen bis zur kompletten Neuentwicklung der App auf Basis von Nutzerfeedback. Diese Transparenz zieht sich auch durch das neue Gütesiegel-Konzept: Sichtbarkeit für gute Ausbildung, die sich nicht kaufen, sondern nur erarbeiten lässt.

KOSTENLOSE BEDARFSANALYSE

Wie erleben Azubis die Digitalisierung?

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch. Gemeinsam schauen wir auf Ihren aktuellen Stand bei digitalen Ausbildungstools – und darauf, wie Sie Ihre Azubis aktiv in diesen Prozess einbinden können.

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