Zwischen IHK-Ausstieg & Kammer-Empfehlung: Digitales Berichtsheft 2026 neu gedacht

Praxis-Check: Wie Sie in den letzten Monaten vor der IHK-Abschaltung noch das passende, zukunftsfähige Berichtsheft für Ihren Betrieb finden.

📅 On-Demand-Webinar (jederzeit abrufbar)

Am 31.12.2026 wird das digitale Berichtsheft im IHK-Serviceportal Bildung bundesweit eingestellt. Zum Zeitpunkt des Webinars am 7. Oktober blieben damit noch knapp zwölf Wochen. In dieser Zeit müssen Betriebe Anbieter vergleichen, Budget freigeben lassen, Daten sichern und Teams schulen, und kurz danach beginnen die Weihnachtsferien. Nach dem Stichtag gibt es keinen Zugriff mehr auf die Nachweise und keine Verlängerung. Die Pflicht, Ausbildungsnachweise zu führen, bleibt dagegen bestehen. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Welches Tool nehmen wir jetzt? Sondern vor allem: Wofür wollen wir es eigentlich nutzen?

Das Webinar zeigt, warum die Empfehlungen der Kammern regional sehr unterschiedlich ausfallen und wie Sie Ihre Azubis von Anfang an in die Auswahl einbinden. Außerdem geht es darum, wie das Berichtsheft vom Pflichtnachweis zum echten Entwicklungsinstrument wird. In einer Live-Demo sehen Sie, wie ein modernes digitales Berichtsheft im Alltag funktioniert, aus Sicht der Ausbildungsleitung und aus Sicht der Nachwuchskräfte.

Das erwartet Sie in dieser Aufzeichnung:

📍 Teil 1 – Ausgangslage: Jetzt wird’s Realität.
Was die bundesweite Abschaltung zum 31.12.2026 konkret bedeutet und warum jede Kammer eigene Wege geht. Dazu: welche Kriterien bei der Auswahl einer neuen Lösung wirklich zählen.

🚀 Teil 2 – Vom Pflichttool zum Entwicklungsinstrument.
Warum Beteiligung Akzeptanz schafft und was passiert, wenn man die Nutzer:innen vergisst. Und wie Sie zwischen den Zeilen eines Berichts erkennen, wo jemand Unterstützung braucht.

📊 Teil 3 – Live-Demo: Das digitale Berichtsheft 2026 in der Praxis.
Die Demo führt durch Dashboard, Freigabecenter, Berichtsheft-Designer und Azubi-Ansicht. Sie zeigt auch, wie das Berichtsheft zum Startpunkt für ein ganzheitliches Ausbildungsmanagement wird.

✅ Live Q&A: Luca Marie Müller, Sabine Furtwängler und Corven Krenke beantworten Fragen direkt aus der Praxis.

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Mehr Informationen

Das nehmen Sie aus diesem Webinar mit

➡️ Am 31.12.2026 ist endgültig Schluss. Einige Kammern haben ihr Berichtsheft bereits Ende 2025 oder im Laufe des Jahres 2026 eingestellt. Zum Jahresende endet der Zugang dann bundesweit, ohne Verlängerung. Bereits geschriebene oder noch nicht freigegebene Nachweise sollten Sie deshalb jetzt abschließen, herunterladen und zentral im Unternehmen sichern, nicht erst im Dezember. Denn die Nachweise sind für die Zulassung zur Prüfung relevant.

➡️ Die Pflicht bleibt bestehen. Das gilt auch dann, wenn manche Kammern die Nachweise in der Prüfung nicht mehr sehen wollen. Ausbildungsnachweise sind nach dem Berufsbildungsgesetz zu führen, und Kammerbegehungen sowie Stichprobenprüfungen gibt es weiterhin. Wer die elektronische Form im Ausbildungsvertrag vereinbart hat, muss dafür auch den Rahmen schaffen, inklusive Arbeitszeit zum Schreiben der Berichte.

➡️ Eine einheitliche Kammer-Empfehlung gibt es nicht. Manche Kammern haben früh informiert und verschiedene Anbieter verlinkt, andere haben kaum Kontakt zu ihren Mitgliedsunternehmen gesucht. Für Betriebe mit mehreren Standorten heißt das im Zweifel: mehrere Kammern, mehrere Antworten. Ohne zentrale Koordination droht ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Tools.

➡️ Die Live-Umfragen zeigen den Handlungsdruck. Rund ein Drittel der Teilnehmenden ist konkret betroffen und muss eine neue Lösung finden. Knapp die Hälfte hatte zum Zeitpunkt des Webinars noch Informationsbedarf. Viele Betriebe arbeiten außerdem noch mit PDF- oder Word-Vorlagen.

➡️ Erst das Wofür, dann das Welches. Ein Berichtsheft allein plant nichts, beurteilt nichts und verbindet keine Informationen. Klären Sie deshalb vorab, ob es nur um die Pflichterfüllung geht oder um die strategische Steuerung Ihrer Ausbildung. Wichtige Kriterien sind unter anderem mobile Nutzung, Anzahl der Standorte, Erweiterbarkeit, Datenschutz, Integration in bestehende HR-Systeme und Support. Prüfen Sie auch, ob die Lösung neben Azubis auch duale Studierende, Trainees und Praktikant:innen abdeckt.

➡️ Beteiligung schafft Akzeptanz. Wer Azubis vor der Auswahl fragt, was gut läuft, was nervt und was fehlt, bekommt bessere Anforderungen und gewinnt Mitgestalter:innen. Ein Beispiel aus dem Webinar: Bei der Einführung einer Kommunikations-App nutzten ausgerechnet die Azubis das Tool zunächst gar nicht, weil sie nicht gezielt abgeholt wurden. Die Akzeptanz stieg erst, als Azubis das Tool in der Einführungswoche selbst vorstellten. Denn das beste Tool bringt nichts, wenn es keiner nutzt.

➡️ Das Berichtsheft ist mehr als ein Pflichtnachweis. Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt, wo jemand stolz auf einen Fortschritt ist und wo Unterstützung fehlt. Man sieht auch, wo über Wochen nur monotone Aufgaben anfallen. So wird aus Dokumentation Reflexion, aus Reflexion Feedback und aus Feedback echte Entwicklung.

➡️ Die Live-Demo zeigt: Transparenz für die Ausbildungsleitung, Orientierung für Nachwuchskräfte. Ausbildungsverantwortliche sehen offene Berichte und ausstehende Freigaben auf einen Blick und kommentieren direkt im Text. Sie geben Berichte per Klick zur Korrektur zurück oder signieren sie digital. Über den Communication Hub werden alle Beteiligten automatisch benachrichtigt. Vorlagen lassen sich je Beruf oder Standort anpassen, auch Freigabeprozesse in mehreren Stufen sind möglich. Azubis schreiben auch per App, speichern Entwürfe und laden Fotos hoch. Das gesamte Berichtsheft exportieren sie per Klick als PDF mit Deckblatt.

➡️ Klein starten, mitwachsen lassen. Das Berichtsheft kann der erste Baustein sein. Später lassen sich Ausbildungs- und Einsatzplanung, digitales Azubi-Profil und 360°-Feedback ergänzen. Bei Organisation, Dokumentation und Planung lassen sich so bis zu 70 % Zeit sparen.

Luca Marie Müller

„Digitalisierung ist nicht dann erfolgreich, wenn wir ein neues Tool haben, sondern wenn Menschen es tatsächlich nutzen und es den Arbeitsalltag erleichtert.“

Luca Marie Müller – Brand Ambassador @ Talent2Go GmbH

„Ein Berichtsheft allein plant noch nichts, beurteilt nichts und verbindet keine Informationen miteinander.“

Sabine Furtwängler – Co-Founderin & Head of Customer Success @ Talent2Go GmbH

Corven Krenke

„Das Ende des IHK-Portals muss kein Problem sein, das man lösen muss. Es kann genau der Moment sein, in dem das Berichtsheft endlich das wird, was es eigentlich sein sollte.“

Corven Krenke – Account Executive @ Talent2Go GmbH

Webinar-Zusammenfassung: Vom Pflichtnachweis zum Entwicklungsinstrument

Zwölf Wochen sind knapp – aber genug für eine bewusste Entscheidung

Zwischen Anbieterauswahl, Budgetfreigabe, Datensicherung und Schulung bleibt bis zum Jahresende wenig Luft. Ein zeitnaher Umstieg ist deshalb keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Trotzdem lohnt es sich, kurz innezuhalten. Wer jetzt nur das alte Prinzip digital nachbaut, löst das Problem technisch, hat aber noch kein ganzheitliches Ausbildungsmanagement aufgebaut.

Neu bauen heißt: vorher die Nutzer:innen fragen

Ein neues Gemeindehaus ist modern, nur die Dunstabzugshaube in der Küche wurde vergessen. Bei Veranstaltungen steht die Fritteuse deshalb heute vor dem Fenster. Mit diesem Bild zeigt das Webinar, worauf es bei der Einführung eines neuen Berichtshefts ankommt. Entscheidend ist nicht, dass etwas neu ist, sondern ob es für die Menschen funktioniert, die es täglich nutzen. Für eine Generation, die ihren Alltag komplett digital organisiert, gehört dazu vor allem eine mobile, intuitive und unkomplizierte Lösung.

Ein Berichtsheft als Teil des Ganzen

Ein einzelnes Puzzleteil macht noch kein Bild. Fehlt aber ein wichtiges Teil, bleibt das Bild unvollständig. Genauso ist das digitale Berichtsheft ein Baustein des Ausbildungsmanagements. Wählen Sie es mit Bedacht aus, damit es heute die Pflicht erfüllt und morgen mit Ihren Anforderungen mitwachsen kann.

KOSTENLOSES ERSTGESPRÄCH

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Digitales Berichtsheft mit Talent2Go
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Weniger verwalten. Mehr ausbilden.

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