Berichtsheft Verkäufer / Verkäuferin – das musst du wissen

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Du startest bald deine Ausbildung als Verkäufer oder Verkäuferin? – oder du hast bereits begonnen? Du hast dich bestimmt schon informiert und weißt, dass eine deiner Pflichten während deiner Ausbildung ist, einen Ausbildungsnachweis in Form eines Berichtsheftes zu führen. Das hört sich erstmal kompliziert an, ist es aber gar nicht.

Damit du schon am Anfang deiner Ausbildung als Verkäufer oder Verkäuferin weißt, was auf dich zukommt, haben wir alles Wichtige rund um das Berichtsheft Verkäufer für dich zusammengestellt.

Warum ist ein Berichtsheft in der Ausbildung als Verkäufer oder Verkäuferin so wichtig?

Das Berichtsheft ist ein Ausbildungsnachweis. Das bedeutet, dass du mithilfe deines Berichtshefts all deine Tätigkeiten, die du während deiner Ausbildung durchführst, belegst. Der Ausbildungsnachweis ist in Deutschland für Auszubildende Pflicht. Mit deinem Berichtsheft haben dein Ausbilder, dein Ausbildungsbetrieb und deine Berufsschule die Möglichkeit, deine Lernfortschritte im Blick zu halten. Aber auch dir hilft das Berichtsheft: Es unterstützt dich dabei, immer einen Überblick über dein Gelerntes in der Ausbildung zu haben.

Aber auch für deine Abschlussprüfung ist dein Berichtsheft ganz wichtig. Nur wenn du ein ordentlich geführtes Berichtsheft vorlegen kannst, wirst du zur Abschlussprüfung zugelassen. Wenn du aber deinen Ausbildungsnachweis nicht richtig oder sogar erst gar nicht pflegst, kann es im allerschlimmsten Falle dazu kommen, dass du nicht zur Prüfung zugelassen wirst. Aber keine Sorge: Eine Benotung für dein Berichtsheft gibt es nicht. Warte aber am besten nach Beginn deiner Ausbildung nicht zu lange damit, mit deinem Berichtsheft zu starten. 

Achte auch darauf, dein Berichtsheft regelmäßig – am besten einmal monatlich – deinem Ausbilder vorzulegen. Dieser prüft dann deine Ausbildungsnachweise und unterschreibt sie.

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Welche Möglichkeiten gibt es, ein Berichtsheft  als Auszubildende/r als Verkäufer/in zu führen?

Normalerweise gibt es zwei verschiedene Formen, wie ein Berichtsheft geführt werden kann: Du kannst deine Erfahrung entweder wöchentlich oder monatlich dokumentieren. Angehende Verkäufer/innen müssen zwar nur Wochenberichte führen, es lohnt sich aber auf jeden Fall, sich täglich Notizen zu machen. Es ist dir erlaubt, dein Berichtsheft während deiner Ausbildungszeit im Ausbildungsbetrieb zu führen. Am Ende werden die Berichte in chronologischer Reihenfolge ordentlich in eine Mappe geheftet und aufbewahrt.

Anforderungen an das Berichtsheft für Verkäufer und Verkäuferinnen

Wie schon oben angemerkt, gibt es für Auszubildende als Verkäufer oder Verkäuferin besondere Vorgaben für das Berichtsheft. Im Gegensatz zu vielen anderen Ausbildungsberufen musst du nur wöchentliche Ausbildungsberichte erstellen.

Du hast dich für eine Ausbildung entschieden, die sehr vielfältig ist. Du wirst viele Dinge lernen und viele unterschiedliche Bereiche in deinem Unternehmen kennenlernen. Am besten gewöhnst du dir einfach an, dir über den ganzen Tag Notizen zu machen und dann am Ende deiner Ausbildungswoche deinen wöchentlichen Bericht zu schreiben. Beim Schreiben solltest du darauf achten, deine Tätigkeiten möglichst detailliert zu beschreiben. Du wirst schnell sehen: Mit diesen Ausbildungsberichten fällt es dir leichter, dir alles Gelernte zu merken. Du kannst jederzeit in deinem Berichtsheft Verkäufer / Verkäuferin nachschlagen, um dein Wissen wieder aufzufrischen.

Achte auch darauf, in regelmäßigen Abständen einen Fachbericht oder einen Abteilungsbericht zu erstellen. Darin kannst du zeigen, was du gelernt hast: Es geht darum, deinem Ausbilder zu zeigen, dass du die notwendigen Kompetenzen für den Ausbildungsberuf mitbringst.

Hier ein paar Inspirationen für deine Berichte:

Ausbildungsjahr 1 als Verkäufer/in:

  • Durchführen von Bestellungen
  • Warenlieferungen annehmen
  • Auszeichnung von Waren
  • Warenlager
  • Kalkulationen erstellen
  • Werbemaßnahmen und Serviceleistungen

Ausbildungsjahr 2 als Verkäufer/in:

  • Bestands- und Absatzüberwachung
  • Kassensysteme
  • Marketingmaßnahmen
  • Kundenbindung
  • schwierige Kundengespräche

Berichtsheft Verkäufer / Verkäuferin: Tipps & Tricks

  • Wer schreibt, bleibt: Mach dir regelmäßig Notizen über deine Tätigkeiten.
  • Schreibe dir auch auf, was du in der Berufsschule gelernt hast.
  • Achte beim Formulieren darauf, dich allgemein zu halten.
  • Pass auf, dass keine firmeninternen Informationen wie z.B. Kundennamen in deinem Berichtsheft auftauchen.
  • Auf jeder Seite deines Ausbildungsnachweises sollte dein Name, das Ausbildungsjahr, in dem du dich befindest, und der Berichtszeitraum stehen, sodass eine Zuordnung leicht möglich ist.
  • Lass dein Berichtsheft regelmäßig von deinem Ausbilder kontrollieren und unterschreiben.
  • Du darfst dein Berichtsheft während deiner Arbeitszeit im Unternehmen führen, da es Teil deiner Ausbildung zum Verkäufer / zur Verkäuferin ist.

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