Schon bald startest du deine Ausbildung als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement, oder hast schon begonnen? Sicher weißt du deshalb auch bereits, dass du während deiner Ausbildung einen Ausbildungsnachweis in Form eines Berichtshefts führen musst. Und du hast bestimmt auch schon viele Horror-Geschichten dazu gehört. Aber mach dir keine Sorgen: Ein Berichtsheft zu führen, ist wirklich kein Hexenwerk.
Damit du optimal auf deine Ausbildung vorbereitet bist und schon jetzt weißt, was du in Bezug auf das Berichtsheft Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement wissen musst, haben wir alles Wichtige für dich zusammengefasst.
Warum ist ein Berichtsheft in der Ausbildung als Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement so wichtig?
Wie schon oben erwähnt, ist ein Berichtsheft ein sogenannter Ausbildungsnachweis, also ein Nachweis über all deiner Tätigkeiten, die du während deiner Ausbildung durchführst. In Deutschland sind alle Auszubildenden per Gesetz dazu verpflichtet, einen Ausbildungsnachweis zum Beispiel in Form eines Berichtshefts zu führen. Es gibt mehrere Gründe, warum das Berichtsheft so wichtig ist.
Grund 1: Das Berichtsheft hilft dir dabei, immer einen Überblick über alles, was du lernst, zu behalten. Du kannst jederzeit darin nachschlagen – das hilft auch sehr für die Vorbereitung auf deine Abschlussprüfung.
Grund 2: Mit deinem Berichtsheft haben dein Ausbilder, dein Ausbildungsbetrieb und deine Berufsschule die Möglichkeit, deine Lernfortschritte im Blick zu halten. Dein Ausbilder schaut sich zum Beispiel in regelmäßigen Abständen mit dir dein Berichtsheft an.
Grund 3: Ein Ausbildungsnachweis in Form eines Berichtshefts ist eine Voraussetzung zur Teilnahme an deiner Abschlussprüfung Büromanagement. Nur wenn du ein ordentlich geführtes Berichtsheft vorlegen kannst, wirst du zur Abschlussprüfung zugelassen. Eine Benotung deines Berichtshefts gibt es nicht – es sollte aber ordentlich geführt sein und alle wichtigen Punkte deiner Ausbildung sollten darin aufgeführt sein.
Welche Möglichkeiten gibt es, ein Berichtsheft als Auszubildender als Kauffrau / Kaufmann für Büromanagement zu führen?
Normalerweise gibt es zwei verschiedene Formen, wie ein Berichtsheft geführt werden kann: Du kannst deine Erfahrung entweder täglich oder wöchentlich dokumentieren. Als angehender Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement sind mindestens Wochenberichte Pflicht. Aber keine Sorge: Beim Führen eines Berichtshefts wirst du nicht allein gelassen. Meistens hat dein Ausbildungsbetrieb Vorlagen, die du für dein Berichtsheft nutzen kannst. Gewöhne dir auf jeden Fall an, dir täglich Notizen zu machen und spätestens am Ende der Woche einen entsprechenden Wochenbericht zu erstellen. Das darfst du auch während deiner Ausbildungszeit im Betrieb machen.
Die einzelnen Berichte müssen dann chronologisch in einen Ordner oder Schnellhefter abgelegt werden. Wichtig ist, dass jeder einzelne Bericht vom Betrieb kontrolliert und vom Ausbilder und von dir als Auszubildenden unterschrieben wird.
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Anforderungen an das Berichtsheft Kauffrau für Büromanagement
Wie schon oben angemerkt, gibt es für Auszubildende als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement bestimmte Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Du musst mindestens einen Bericht je Woche schreiben, es sind aber natürlich auch Tagesberichte möglich.
Als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement wirst du viele verschiedene Abteilungen und Tätigkeiten kennenlernen. Aber gerade, wenn man längere Zeit in einer Abteilung ist, wissen viele Auszubildenden nicht, was sie in ihren Ausbildungsnachweis schreiben sollten. Am besten gewöhnst du dir einfach an, dir über den ganzen Tag Notizen zu machen. Beim Schreiben solltest du darauf achten, deine Tätigkeiten möglichst detailliert zu beschreiben. Aber: Niemand erwartet Romane. Versuche darauf zu achten, dass du Besonderheiten oder Details herausstellst. Das fällt dir dann einfacher, wenn du deine Berichte einmal wöchentlich schreibst.
In regelmäßigen Abständen wird auch ein Fachbericht oder ein Abteilungsbericht von dir erwartet. Darin kannst du zeigen, was du gelernt hast: Zeige deinem Ausbilder in diesen ausführlicheren Berichten, dass du die notwendigen Kompetenzen für den Ausbildungsberuf mitbringst.
Berichtsheft Kaufmann/ Kauffrau für Büromanagement: Tipps & Tricks
- Mach dir regelmäßig Notizen über deine Tätigkeiten.
- Beim Schreiben daran denken: Romane werden nicht erwartet, aber alle wichtigen Tätigkeiten sollten enthalten sein.
- Auch das, was du in der Berufsschule lernst, darf nicht fehlen.
- Achte beim Formulieren darauf, dich allgemein zu halten.
- Informationen wie Kundennamen solltest du beim Schreiben möglichst auslassen.
- Auf jeder Seite deines Ausbildungsnachweises sollte dein Name, das Ausbildungsjahr, in dem du dich befindest, und der Berichtszeitraum stehen, sodass eine Zuordnung leicht möglich ist.
- Dein Ausbilder muss dein Berichtsheft regelmäßig kontrollieren und unterschreiben.
- Du darfst dein Berichtsheft während deiner Arbeitszeit im Unternehmen führen, da es Teil deiner Ausbildung zum Kaufmann / Kauffrau für Büromanagement ist.
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