Vision: Wie sieht die perfekte Ausbildungsabteilung aus?

Zukunftsfähige Strukturen, effiziente Prozesse, starke Kompetenzen

WEBINAR: Die perfekte Ausbildungsabteilung
📅 On-Demand-Webinar (jederzeit abrufbar)

2023 gab es über 570.000 unbesetzte Stellen in Deutschland – und gleichzeitig über 73.000 unbesetzte Ausbildungsplätze. Das zehnte Jahr in Folge. Wer in diesem Umfeld auf analoge Prozesse, Bauchgefühl-Entscheidungen und ungeklärte Rollen in der Ausbildungsabteilung setzt, verliert den Kampf um Nachwuchstalente, bevor er überhaupt beginnt. In diesem Webinar denkt Ausbildungscoach und -berater Florian Daumüller (DOYOUMIND) gemeinsam mit dem Talent2Go-Gründungsteam die Ausbildungsabteilung neu – von der Aufbauorganisation über die Azubi Journey bis hin zu den KPIs, die wirklich etwas aussagen.

Das erwartet Sie in dieser Aufzeichnung:

📍 Teil 1 – Organisationsstruktur & Rollen der Zukunft:
Welche drei Organisationsmodelle es gibt, was sie jeweils kosten und bringen – und welche neuen Rollen eine moderne Ausbildungsabteilung heute dringend braucht

🚀 Teil 2 – Die Azubi Journey: Vom Pre-Boarding bis zur Übernahme:

Wo die Bruchstellen wirklich liegen, warum 30% der Auszubildenden die Ausbildung abbrechen – und wie man mit klaren Meilensteinen, Feedback-Schleifen und Persönlichkeitsentwicklung gegensteuert

✅ Teil 3 – KPIs & Erfolgsmessung:

Warum die Übernahmequote allein als KPI zu spät kommt – und welche modernen Kennzahlen wirklich etwas über Ausbildungsqualität aussagen

💡 Teil 4 – Digitale Infrastruktur mit Talent2Go:

Wie eine All-in-One-Plattform aus Bauchgefühl belastbare Zahlen macht – und wie sich Ausbildungs- und Versetzungsplanung, 360°-Feedback und E-Learning an einem zentralen Ort zusammenführen lassen

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Das nehmen Sie aus diesem Webinar mit

➡️ Eine Ausbildungsabteilung von null neu zu bauen wäre heute komplett anders. Das ist die ehrlichste Aussage des Webinars – und der Ausgangspunkt für alles, was folgt. Es geht nicht um radikale Revolutionen, sondern darum, aus bestehenden Strukturen Schritt für Schritt moderner zu werden, ohne dabei Leute zu verlieren oder Prozesse monatelang lahmzulegen.

➡️ Es gibt drei Organisationsmodelle – alle haben Haken.
HR-gesteuerte Ausbildung ist weit weg vom Tagesgeschäft. Eine eigene Stabsstelle läuft Gefahr, von Personalentwicklung und Management isoliert zu sein. Dezentrale Strukturen sind nah am Fachbereich, aber strategielos. Florian Daumüllers klare Empfehlung: Eine dedizierte Verantwortung muss her – jemand, der nicht fünf andere Dinge im Kopf hat.

➡️ Die meisten Ausbildungsverantwortlichen enden in Excel-Listen statt in echter Entwicklungsarbeit.
Urlaubsanträge, Krankmeldungen, Ausbildungspläne – das ist die Realität vieler Ausbildungsverantwortlicher. Florian Daumüller sieht hier das größte verschwendete Potenzial im gesamten Ausbildungssystem. Was stattdessen nötig wäre: pädagogische und didaktische Kompetenz, die wirklich eingesetzt wird.

➡️ Drei neue Rollen braucht die moderne Ausbildungsabteilung.
Jemand, der individuelle Stärken und Potenziale erkennt und entwickelt. Jemand, der den Lernprozess jedes Einzelnen kontinuierlich begleitet (Azubi-Buddy-Prinzip). Und jemand, der die übergreifende Ausbildungsstrategie im Blick behält – damit Übernahmeentscheidungen nicht mehr auf Basis von Bauchgefühl, sondern auf Basis von Daten getroffen werden.

➡️ Pre-Boarding ist das unterschätzteste Marketinginstrument im Recruiting.
Die Phase zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag entscheidet, ob ein Azubi erscheint oder sonntagabends per WhatsApp absagt. Wer in dieser Phase Bindung aufbaut, gewinnt – und das kostet fast nichts. Onboarding-Woche und Kick-off sind gleichzeitig die wichtigste Employer-Branding-Phase überhaupt: Azubis erzählen zu Hause, was sie erleben. Genau jetzt entscheiden Gleichaltrige, wo sie sich bewerben.

➡️ Die Übernahmequote als einziger KPI kommt zu spät.
Die kann man erst berechnen, wenn der Azubi weg ist. Wer wirklich steuern will, muss während der Ausbildung messen: Lernfortschritt, Engagement, Zufriedenheit, Bindung. Und vor allem: Abbruchquote und Kosten pro Einstellung – Zahlen, die kaum ein Unternehmen wirklich auf dem Schirm hat.

➡️ 30% Abbruchquote in der dualen Ausbildung sind kein Schicksal.
Mit strukturierten Lern- und Entwicklungsmeilensteinen, frühzeitigem Feedback in beide Richtungen und einer klaren Persönlichkeitsentwicklungsperspektive lässt sich diese Zahl deutlich senken. Voraussetzung: Man muss die Daten haben und früh genug hinschauen.

➡️ Ausbildung muss Chefsache sein.
Über 50% der Teilnehmenden in einer aktuellen C-Level-Befragung hatten keine Ahnung, wie es um die Ausbildungsqualität im eigenen Unternehmen steht. Solange die Geschäftsführung das Thema vollständig delegiert, ohne es strategisch zu rahmen, kämpft die Ausbildungsabteilung intern um jeden Abteilungseinsatz – und verliert.

„Glückliche Azubis, die daheim stolz erzählen, dass sie toll ausgebildet werden und sich wertgeschätzt fühlen – das ist die beste Recruitingstrategie, die es gibt. Kostenlos. Ohne TikTok-Video.“

Florian Daumüller – Dozent, Coach & Azubi-Trainer @ DOYOUMIND

Webinar-Zusammenfassung: Von der Vision zur gelebten Ausbildungsabteilung

Der Ausgangspunkt: Zu viele Aufgaben, zu wenig Strategie

Florian Daumüller beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Ausbildungsabteilungen in Deutschland sind strukturell unterbesetzt, pädagogisch unterentwickelt und strategisch unsichtbar. Ausbildungsverantwortliche, die nebenberuflich Ausbilder sein sollen, enden in Verwaltungsarbeit. Ausbildungsbeauftragte im Fachbereich sind fachlich stark, aber unkoordiniert. Und das Management hat oft schlicht keine Ahnung, wie gut oder schlecht die eigene Ausbildungsqualität wirklich ist. Sabine ergänzt aus der Talent2Go-Praxis: Was früher Bauchgefühl war – „Wer sind unsere fünf besten Azubis?“ – kann heute datengestützt beantwortet werden. Wenn die Strukturen dafür vorhanden sind.

Die Azubi Journey: Wo es wirklich schiefläuft

Florian Daumüller führt die Teilnehmenden entlang der gesamten Azubi Journey – und benennt an jeder Station die häufigsten Bruchstellen: fehlendes Pre-Boarding, schwache Onboarding-Kicks, fehlende Lernmeilensteine im laufenden Ausbildungsbetrieb, kein strukturiertes Feedback zwischen Ausbilder, Ausbildungsbeauftragtem und Azubi, und schließlich der Übergang in den Job, der für viele eine Black Box bleibt. Die 30% Abbruchquote in der dualen Ausbildung ist für ihn keine demographische Schicksalszahl, sondern das Ergebnis struktureller Vernachlässigung. Und die Lösung liegt nicht im Azubi-Bashing, sondern in mehr Leitplanken, mehr Eigenverantwortung, mehr individueller Begleitung – und klaren Daten, die früh genug zeigen, wo jemand Unterstützung braucht.

KPIs: Was wirklich gemessen werden sollte

In einer Live-Umfrage unter den Webinar-Teilnehmenden zeigt sich: Die Übernahmequote ist der mit Abstand am häufigsten gemessene KPI. Florian Daumüllers Reaktion: nachvollziehbar, aber fatal. Die Übernahmequote ist eine reine Retrospektive – sie kommt erst, wenn der Schaden bereits entstanden ist. Wer wirklich steuern will, braucht Kennzahlen, die während der Ausbildung gemessen werden: Lernfortschritt und Produktivität, Engagement und Motivation, Bindung und Arbeitgeberattraktivität. Die gute Nachricht: Diese Kennzahlen lassen sich messen – mit den richtigen Systemen und einer Plattform, die alle relevanten Daten zentral zusammenführt.

Die digitale Infrastruktur: Talent2Go als Fundament

Mike schließt mit dem praktischen Teil: Wie sieht die digitale Umsetzung all dessen aus? Talent2Go vereint Ausbildungsmanagement, Talent Management und E-Learning inklusive Content auf einer Plattform. Das digitale Berichtsheft gibt auf einen Blick Auskunft darüber, wie viele Berichte fehlen, wie viele in der Korrekturschleife sind und wie der Stand über alle Standorte und Lehrjahre hinweg ist – eine Frage, die heute kaum ein Unternehmen belastbar beantworten kann.

Die Ausbildungs- und Versetzungsplanung, die bisher als „Excel-Monster“ in Vollzeitstellen gebunden war, lässt sich mit wenigen Klicks automatisieren, an Lernziele koppeln und über alle Berufe und Standorte hinweg einheitlich abbilden. Und ausbildungsbegleitende Prüfungsvorbereitungen mit über 300 Lernvideos pro Ausbildungsberuf machen die Berufsschulqualität unabhängig vom einzelnen Lehrer – ein Thema, das im Chat der Webinar-Teilnehmenden stark resonierte.

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