Vom Ausbildungsplatz zur Arbeitgebermarke: Wie SAP Nachwuchskräfte als Corporate Influencer etabliert

Authentisches Azubi-Recruiting 2026: Tool-Einsatz, Corporate Influencer und gelebte Praxis.

Webinar: Wie SAP Nachwuchskräfte als Corporate Influencer etabliert
📅 On-Demand-Webinar (jederzeit abrufbar)

Auf eine Ausbildungsstelle kamen früher 20 Bewerbungen. Heute ist es umgekehrt: In Handwerk, Gastronomie und Pflege kommen auf einen Bewerber drei bis fünf offene Ausbildungsplätze. Klassische Stellenanzeigen auf Portalen werden von Gen Z kaum noch wahrgenommen – die Zielgruppe ist auf TikTok, Instagram und WÖRK unterwegs.

Mathis Abendroth, dualer Student bei SAP und Projektleiter des SAP Students Instagram-Accounts, ist in diesem Webinar zu Gast und zeigt, wie SAP mit 25 Studierenden, 666 Posts und 0 Euro Agenturbudget fast 15.000 Follower aufgebaut hat – mit knapp einer halben Million Aufrufen in den letzten 90 Tagen. Und das als vermeintlich „staubiger IT-Konzern“, den die meisten Jugendlichen außerhalb der Rhein-Neckar-Region kaum kennen.

Authentizität schlägt Hochglanz: Wie SAP das Azubi-Recruiting neu erfunden hat – und was alle anderen daraus lernen können.

Das erwartet Sie in dieser Aufzeichnung:

📍 Teil 1 – Warum klassisches Azubi-Recruiting 2026 nicht mehr funktioniert:
Wie sich der Markt gedreht hat, warum Reichweite kaufen nicht mehr wirkt – und was Mike aus seiner Erfahrung mit Kofferräumen voller Bewerbungen bis zu Stellen ohne eine einzige Bewerbung erzählt

🎥 Teil 2 – SAP Praxis-Insights von Mathis Abendroth:

Wie 25 Studierende mit Smartphones und ohne Agentur fast 15.000 Follower aufgebaut haben, warum Posts ohne Logo besser performen als Posts mit Logo – und wie der Freiraum konkret aussieht, den SAP seinen Corporate Influencern gibt

🚀 Teil 3 – Der Einstieg für KMUs: 3 Dinge, die es braucht:

Rahmen, Vertrauen, richtiger Kanal – und warum die WÖRK-App als sicherer, auf Berufsorientierung spezialisierter Raum der ideale Einstieg für Unternehmen ist, die noch nicht auf TikTok bereit sind

✅ Live Q&A:
Hate Speech und Kommentarmoderation, motivationsarme Azubi-Teams, Follower-Wachstum ohne Budget, Community Management per DM – direkt beantwortet

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Mehr Informationen

Das nehmen Sie aus diesem Webinar mit

➡️ 25 Studierende, 0 € Agenturbudget, fast 15.000 Follower – und knapp eine halbe Million Aufrufe in 90 Tagen. Mathis hat den SAP Students Instagram-Account seit 2014 mitgewachsen, verantwortet heute als Projektleiter gemeinsam mit drei weiteren Studierenden die Redaktionsplanung – und postet dreimal pro Woche, montags, mittwochs und freitags. Der gesamte Zeitaufwand pro Teammitglied: im Schnitt eine Stunde pro Woche.

➡️ Posts ohne Logo performen deutlich besser als Posts mit Logo. Die Erklärung ist simpel: Wer auf Instagram nach der Schule durch den Feed scrollt, erkennt Werbung sofort und wischt weiter. Sobald ein SAP-Logo auftaucht, geht die Scrollgeschwindigkeit hoch. Sobald ein Mensch im Mittelpunkt steht, bleibt der Daumen hängen. Das Gleiche gilt laut LinkedIn-Daten für persönliche Profile vs. Unternehmensaccounts – persönliche Posts erzielen vier- bis fünffach höhere Reichweiten.

➡️ „Die Generation Z glaubt keinen Kampagnen, sie glaubt Menschen.“ Das ist der zentrale Leitsatz dieses Webinars – und er erklärt, warum ein 20-sekündiger Smartphone-Clip eines dualen Studenten mit deutlich mehr Engagement endet als ein professionell produziertes Recruitingvideo mit Agenturbudget. TikTok selbst formuliert es so: „Don’t make ads, make TikToks.“

➡️ SAP hat ein vermeintliches Imageproblem zum Content-Vorteil gemacht. Viele junge Menschen außerhalb der Region kennen SAP nicht als attraktiven Arbeitgeber – weil SAP kein B2C-Brand wie Adidas ist. Das Webinar-Team hat daraus eine Stärke gemacht: Wer zeigt, was wirklich dahinter steckt, baut Vertrauen auf, das kein Bezahlmedium kaufen kann. Die Stromberg-Parodie, der 90er-Trend mit Gründungsfotos aus New York, ein Auslandstag-in-Seoul-Reel – und ein Video im Stil des viralen Doktor-Michael-Stürmer-Formats mit fast 100.000 Aufrufen.

➡️ Freiraum ist essenziell für Kreativität – aber Rahmen schafft Sicherheit. SAP gibt den Studierenden beim Onboarding klare Content-Säulen, Wording-Guidelines und das Commitment zu genderneutraler Sprache. Danach gilt: Die Zielgruppe kennt die Zielgruppe am besten. Jeder Post durchläuft vor dem Upload einen kurzen Feinschliff durch die Projektleitung – aber inhaltlich haben die Studierenden echte Gestaltungsfreiheit.

➡️ Mathis ist durch Social Media auf SAP aufmerksam geworden – nicht durch eine Stellenanzeige. Er scrollte durch seinen Feed, sah SAP Students, abonnierte den Account und bekam fortan dreimal pro Woche Impulse über Studiengänge, Persönlichkeiten und Unternehmenskultur. Monate später bewarb er sich. Diese Customer Journey ist heute kein Einzelfall, sondern Normalität für die Zielgruppe.

➡️ Die WÖRK-App: Corporate Influencing in einem sicheren Raum – ohne Hate Speech, ohne Moderation-Aufwand. Für Unternehmen, die noch nicht auf TikTok oder Instagram aktiv sein wollen, bietet WÖRK eine Alternative: eine App für Schülerinnen und Schüler zur Berufsorientierung, in der Azubis per Creator-Account Videocontent produzieren, der direkt mit den Stellenanzeigen des Unternehmens verknüpft ist. Bewerber können sich mit ihrem WÖRK-Profil direkt bewerben – und das alles in einem moderierten, kommentarsicheren Umfeld.

➡️ Talent2Go geht gemeinsam mit dem Projekt „Mein mutiger Weg“ an 700 Schulen in Deutschland. Die WÖRK-App wird aktiv in Schulen gebracht – direkt zur Zielgruppe, bevor diese überhaupt anfängt, aktiv nach Ausbildungsplätzen zu suchen. Unternehmen können jetzt als Launchpartner kostenfrei einen Unternehmens-Account anlegen, Stellenanzeigen einstellen und eigene Azubis zu Creatorn machen – ohne Kündigung, ohne Kreditkarte, ohne Risiko.

„Wir haben das komplett intern aufgebaut – mit 25 Studierenden, dreimal die Woche, null Agenturbudget. Und was uns schnell aufgefallen ist: Posts ohne Logo performen deutlich besser als Posts mit Logo. Weil die Gen Z wissen will, wer hinter dem Unternehmen steckt – nicht, welches Logo draufklebt.“

Mathis Abendroth – Dualer Student & Corporate-Influencer-Projektleiter @ SAP

Mike Jozko

„Ich erinnere mich an Zeiten, da bin ich mit einem Kofferraum voller Bewerbungen durch ganz Deutschland gefahren. Heute gibt es Unternehmen, die auf eine Stelle gar keine einzige Bewerbung mehr bekommen. Der Markt hat sich komplett gedreht.“

Mike Jozsko – Gründer & CEO @ Talent2Go

Webinar-Zusammenfassung: Vom Ausbildungsplatz zur Arbeitgebermarke

Warum klassische Young-Talent-Strategien 2026 nicht mehr funktionieren

Die Ausgangslage ist nicht neu – aber sie hat sich in den letzten Jahren dramatisch beschleunigt. Stellenanzeigen auf Portalen erreichen Gen Z kaum noch. Hochglanzvideos performen schlechter als rohe Smartphone-Clips. Und paid Reichweite verpufft, weil eine Generation aufgewachsen ist, die Werbung mit dem sechsten Sinn erkennt und sofort weiterwischt. 45% der Webinar-Teilnehmer gaben in der Live-Umfrage an, ihre Azubis noch hauptsächlich über Stellenportale zu rekrutieren – nur 4% über Social Media. Das zeigt, wie groß der Wandel ist, der noch vor den meisten Unternehmen liegt.

Was KMUs vom SAP-Ansatz lernen können – auch ohne großes Team

Mathis macht im Webinar deutlich: Der SAP-Ansatz ist nicht deshalb erfolgreich, weil SAP groß ist. Er ist erfolgreich, weil die Zielgruppe selbst den Content macht. Das braucht kein Agenturbudget, keine professionelle Kamera, kein vollständig ausgearbeitetes Redaktionskonzept. Es braucht drei Dinge: einen klaren Rahmen, echtes Vertrauen in die Nachwuchskräfteund den richtigen Kanal. Wer noch nicht auf TikTok bereit ist, startet mit WÖRK. Wer schon auf Instagram ist, beginnt damit, Azubis zu Creator-Accounts zu machen und Posts konsequent ohne Logo zu produzieren. Der erste Content-Call mit einem kleinen Azubi-Team kann schon nächste Woche stattfinden.

Interne Effekte, die kein Recruiting-Budget kaufen kann

Was das Webinar auch zeigt: Corporate Influencing wirkt nicht nur nach außen. Azubis, die für ihr Unternehmen sichtbar werden, entwickeln Stolz, Identifikation und Bindung. Mathis erzählt, wie eine Person, die dank des SAP-Students-Accounts auf das Unternehmen aufmerksam wurde, ihm einen Kommentar unter einem LinkedIn-Post hinterlassen hat: Sie fange in wenigen Monaten ihre Ausbildung bei SAP an und könne es kaum erwarten. Diese Person ist gleichzeitig die perfekte nächste Projektmitarbeiterin – weil sie genau die Reise kennt, die neue Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen.

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